Viele Arcade-Klassiker, darunter Pac-Man und Donkey Kong, schafften den Sprung auf Heimsysteme. Andere blieben an Spielhallen gebunden, sei es aufgrund von Lizenzproblemen, technischen Beschränkungen oder Unterschieden zwischen den Originalspielen und ihren Heimversionen. Diese zehn Titel zeigen, was Spieler verpassten, wenn ihre Arcade-Erlebnisse nicht in ihrer ursprünglichen Form auf Konsolen erhalten blieben.
WWF WrestleFest, 1991 von Technōs Japan veröffentlicht, brachte Wrestling-Stars wie Hulk Hogan und Macho Man Randy Savage in ein Arcade-Wrestlingspiel, das für seine energiegeladenen Kämpfe und Kombinationsmanöver bekannt war. Trotz seiner Beliebtheit verhinderten laut Quelle komplexe Lizenzvereinbarungen eine Konsolenumsetzung.
Capcoms Arcade-Spiel Alien vs. Predator aus dem Jahr 1994 verwandelte das Science-Fiction-Crossover in ein chaotisches Action-Erlebnis mit Xenomorphs und Predatoren. Eine Version für den Sega 32X befand sich in Entwicklung, wurde jedoch eingestellt. Auch ein späterer Plan, das Spiel für Nintendo Switch zu veröffentlichen, scheiterte, nachdem die Lizenzvereinbarungen ausgelaufen waren.
SEGAs Star-Wars-Arcade-Trilogie bot Schießsequenzen auf Schienen, Lichtschwertsteuerung, Flugpassagen und groß angelegte Schlachten. Die Spiele blieben in Spielhallen. Der Artikel nennt die Abhängigkeit von lizenzierten Figuren als Hindernis für eine Veröffentlichung auf Konsolen.
Golden Axe: The Revenge of Death Adder, 1992 in Spielhallen veröffentlicht, erweiterte die Reihe um Action für vier Spieler und ein höheres Tempo. Obwohl es auf dem Astro City Mini erschien, wurde es nie für herkömmliche Heimplattformen veröffentlicht. Der Artikel beschreibt die Arcade-Version als umfassenderes Erlebnis als die abgespeckten Golden-Axe-Fortsetzungen, die für Konsolen erschienen.
Konamis The Simpsons erschien 1991 als Arcade-Spiel und wurde zu einem beliebten Koop-Prügelspiel. Versionen für MS-DOS und Commodore 64 wurden veröffentlicht, doch laut Artikel handelte es sich um abgespeckte Umsetzungen, die das Arcade-Original nicht einfingen. Lizenz- und technische Einschränkungen hielten die Originalversion in den Spielhallen.
Spider-Man: The Video Game brachte den Helden mit Namor, Hawkeye und Black Cat sowie einer Reihe von Schurken zusammen. Die Arcade-Veröffentlichung von 1991 führte Comicfiguren in ein 2D-Platform-Abenteuer, doch laut Artikel war eine Konsolenumsetzung nicht möglich, weil die erforderlichen Rechte nicht gesichert werden konnten.
Konami veröffentlichte Violent Storm 1993 als dritten Teil einer Reihe, die mit Crime Fighters begann und mit Vendetta fortgesetzt wurde. Das postapokalyptische Prügelspiel unterstützte bis zu drei Spieler und war für seine Animationen und seinen Ton bekannt. Die Quelle vermutet, dass Bedenken hinsichtlich der kommerziellen Erfolgsaussichten eine Veröffentlichung auf Konsolen verhindert haben könnten, räumt jedoch ein, dass der Grund ungewiss ist.
SEGA veröffentlichte 1994 ein Arcade-Spiel zu Jurassic Park, einen filmreifen Rail-Shooter, der auf Action und den Dinosauriern der Filme basierte. Obwohl es sich für Heimsysteme geeignet hätte, waren andere Jurassic-Park-Spiele bereits für verschiedene Plattformen vorgesehen, sodass dieses spezielle Arcade-Erlebnis nicht für Konsolen erschien.
Baby Pac-Man verband das vertraute Labyrinth-Spielprinzip mit einem Flipperautomaten und war damit 1982 eine ungewöhnliche Hybridkreation von Bally Midway. Laut Artikel erschwerte diese Kombination eine Umsetzung auf Heimkonsolen; außerdem wurden die digitalen Elemente nicht auf die Weise erhalten, wie sie die ursprüngliche Arcade-Version bot.
Primal Rage, 1994 von Atari Games veröffentlicht, erschien zwar für Heimkonsolen, doch die Umsetzungen unterschieden sich erheblich vom Arcade-Spiel. Laut Artikel hatten die Heimversionen niedrigere Bildraten, eine weniger komplexe Physik-Engine und vereinfachte Steuerung. Wer das unveränderte Erlebnis sucht, muss das Arcade-Original finden.
Quellen: Comic Book Resources.
