Während eine Harry-Potter-Serie von HBO in Planung ist, wird weiter darüber diskutiert, welche neuen Geschichten die Zaubererwelt erzählen könnte. Ein Vorschlag lautet, zu einem bereits bestehenden Prequel zurückzukehren: Fantastic Beasts and Where to Find Them – und die Geschichte in Büchern statt in Filmen fortzusetzen.

Die Filmreihe war auf fünf Filme angelegt, doch ihre Geschichte ist unvollendet geblieben. Der erste Teil stellte Newt Scamander und seine magischen Tierwesen in den Mittelpunkt, während die späteren Filme dem Konflikt zwischen Albus Dumbledore und Gellert Grindelwald sowie der Figur Credence mehr Aufmerksamkeit widmeten. Wie der Artikel argumentiert, ließen die konkurrierenden Handlungsstränge die übergreifende Erzählung uneinheitlich wirken.

Auch bei Produktion und Öffentlichkeitsarbeit gab es Schwierigkeiten. Johnny Depp wurde für den dritten Film als Grindelwald ersetzt. Als weitere Herausforderungen nennt der Artikel Ezra Millers Ruf und pandemiebedingte Produktionsverzögerungen. Die im Artikel angeführten Zahlen von Box Office Mojo beziffern die weltweiten Einnahmen des dritten Films auf 407 Millionen Dollar, verglichen mit 816 Millionen Dollar für den ersten.

Trotz dieser Probleme führte das Prequel Schauplätze und Figuren ein, die weitere Geschichten tragen könnten. Seine Erkundung der Zaubererwelt außerhalb Großbritanniens, darunter Amerika und China in den 1920er-Jahren, bot einen neuen Hintergrund. Der Artikel hebt außerdem die Beziehung zwischen Dumbledore und Grindelwald sowie Newt, Jacob Kowalski und die magischen Tierwesen hervor, die im Zentrum des ersten Films standen.

Eine Fortsetzung der Saga in Buchform könnte die Kosten und Besetzungsprobleme vermeiden, die mit einer weiteren Filmproduktion verbunden wären, und zugleich beiden Handlungssträngen – Newts und Dumbledores – mehr Raum zur Entfaltung geben. Eine doppelte Perspektive könnte die Handlungen der Figuren miteinander verknüpfen; die Bücher könnten außerdem stärker zu Dumbledores Sichtweise wechseln und sich auf seine Vergangenheit mit Grindelwald konzentrieren.

Der zentrale Reiz dieses Vorschlags liegt darin, dass die Geschichte des Prequels zwar bereits ein Fundament hat, aber nicht zu ihrem geplanten Ende gekommen ist: dem Höhepunkt des Konflikts zwischen Dumbledore und Grindelwald, auf den die auf fünf Filme angelegte Reihe hinauslaufen sollte.

Quellen: Comic Book Resources.